Die Große Wörterfabrik

Welche Bedeutung haben eigentlich unsere Worte und wie mir miteinander reden? Bedarf es eigentlich vieler Worte, um das auszudrücken, was wir sagen wollen?

Die Kinderoper „Die Große Wörterfabrik“ greift auf philosophische und kindgerechte Weise dieses Thema auf. Denn in der Welt der Wörterfabrik kosten Wörter Geld.

Es gibt wertvolle und teure Wörter, die sich nur sehr reiche Menschen leisten können. Andere Wörter findet man wiederum beim Schlussverkauf oder im Müll. Aber diese Wörter sind meist unnütz. Wie soll Paul da nur die richtigen Wörter finden, um Marie zu sagen, wie lieb er sie hat? Die drei Worte, die er gefunden hat, scheinen einfach nicht die richtigen zu sein. Oder doch? Und hat er überhaupt eine Chance gegen Oskar, der sehr reich ist und sogar genug Wörter kaufen kann, um ganze Sätze zu bilden?

Kommt es denn wirklich darauf an, was man sagt, oder nicht viel mehr darauf, wie man das tut? Auf äußerst poetisch-musikalische Weise verkehrt die Kinderoper nach dem gleichnamigen Bilderbuch unsere Welt, in der sich jeder immerzu per bedeutungsloser Nachricht mitteilen kann, in ihr Gegenteil. So erinnert sie nicht nur an den Wert von Worten, sondern spielt auch mit der Frage, wie wir mit ihnen umgehen.

Eine Kammeroper von Martin Zels.
Dauer ca. 1,5h
Für Kinder ab 7 Jahren empfohlen.

Termine: 23.10. – 10 Uhr
24.10. – 10 Uhr
26.10. – 15 Uhr
27.10. – 11 Uhr und 15 Uhr

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